Makroplastik
Die Pansenmikroben, die schwer verdauliche pflanzliche Rohfasern aufschließen und erst dafür sorgen, dass die Wildwiederkäuer Gras, Heu und Stroh sinnvoll verwerten können, sind nicht in der Lage, die chemisch stabile PE-Folien und andere Kunststoffe zu vergären. Folglich bleibt die Folie unverändert im Pansen liegen. Im Laufe der Zeit kann sich die Folie bestenfalls zusammenballen, was zu einer Art Folienstein führt, sie kann aber auch den Übergang zum Netzmagen blockieren oder die Abfuhr der Gärgase behindern. Bei größeren Mengen kann auch ein falsches Sättigungsgefühl entstehen, so dass die Tiere weniger fressen. In Extremfällen verhungern die Stücken so tatsächlich mit gefülltem Pansen. Eine detaillierten Bericht hierzu finden Sie in der Wild und Hund 5/2026.
