
Der satirische Grünbrückenpreis
Highway to Fail
Am 30. Januar 2026 wurden, auf der Messe Jagd & Hund in Dortmund, die traurigen Gewinner des ersten satirischen Grünbrückenpreises gekürt. Die Welt am Sonntag hat dem Preis und den drei erstplatzierten Querungshilfen ein ausführliches Interview gewidmet. Die Jury hat aus den 18 nominierten Querungshilfen drei ausgewählt, die repräsentativ für das Schicksal vieler Querungshilfen sind. In drei Jahren werden wir zusammen mit der Wild und Hund und der Messe Jagd & Hund erneut Bilanz ziehen. Bis dahin werden wir den Preis nutzen, um aktiv für eine Wiedervernetzung der Wildtierlebensräume und einen besseren Schutz von Wildquerungshilfen zu werben. Weitere Infos
Forschung & Entwicklung

RotWildland
RotWildes MV tritt an, um die Zukunft des Rotwildes in Mecklenburg-Vorpommern und den angrenzenden Rotwildpopulationen zu sichern und das Rotwild durch die Spannungsfelder der unterschiedlichen menschlichen Nutzungsinteressen zu navigieren.

Management
2022 haben wir für den LJV SH einen Managementplan für das Rotwild in Schleswig-Holstein erarbeitet. Die kartierten Korridore wurden bereits im “PV-Erlass” des Landes als Flächen mit besonderem Abwägungserfordernis ausgewiesen und sind regelmäßig Gegenstand politischer Debatten.

Monitoring
Unter welchen Bedingungen Drohnen für die Erfassung von Rwild geeignet sind, haben wir 2021/22 zusammen mit der Edinburgh Napier University und dem Wildpark Eekholt bewertet. Die Ergebnisse wurden 2023 im renomierten Wissenschaftsjournal Wildlife Biology publiziert und als “Editor’s choice” premiert.
Kampagnen

Lebensraum
Fläche als Lebensraum wird stetig knapper, dort wo sie prinzipiell noch zur Verfügung steht, wird das Wild oft als Störfaktor, gar als Schädling betrachtet. Mit dem Ankauf von Flächen wollen wir Inseln schaffen, in denen das Wild als natürlicher Bestandteil der belebten Umwelt akzeptiert wird und einen Rückzugsraum findet. Schenken Sie dem Wild ein Stück Lebensraum.

Brücken
Zusammen mit der Messe Jagd & Hund und der Jagdzeitschrift Wild und Hund haben wir den satirischen Grünbrückenpreis ins Leben gerufen, um auf die große Bedeutung von Wildquerungshilfen für die Wiedervernetzung von Lebensräumen aufmerksam zu machen. Trotz ihrer immensen Bedeutung werden diese Bauwerke oft falsch geplant, missbräuchlich genutzt und/oder verbaut. Das muss aufhören!

Netzwerk
Der Verlust und die Zerschneidung von Lebensräumen stellen das Wild vor enorme Herausforderungen. Die Petition für den Lebensraumverbund zielt darauf ab, Politik und Verwaltung für die Tragweite des Problems zu sensibilisieren und ein Umdenken herbeizuführen. Ziel ist die Umsetzung geltenden Naturschutzrechts. Stand 31.01.2026 haben 38.070 Menschen die Petition unterzeichnet
Wissenstransfer & Bildung

IMPULSE
Das Zukunftsforum Rotwild fördert den Wissenstransfer zwischen Jagdpraktikern, Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Es findet alle zwei Jahre statt. Alle bisherigen Vorträge können auf Youtube angesehen werden. Träger der ersten beiden Foren waren der LJV Schleswig-Holstein und der Deutsche Jagdverband.

Austausch
Das kostenlose Online-Magazin bietet Praktikern & Wissenschaftlern eine gemeinsame Plattform für den Wissentransfer bezüglich der Biologie, der Ökologie und des Managements der Arten aus der Gattung der Edelhirsche. Das Edelwild ist ein Mitmachmagazin, es lebt vom gegenseitigen Austausch.

iNTERnational
Sei es bei Vorträgen oder gegenseitigen Besuchen, der internationale Austausch ist eine hervorragende Gelegenheit neue fachliche und zwischenmenschliche Erfahrungen zu machen und den Horizont zu erweitern. Der Besuch dänischer Berufsjäger im Rahmen ihrer Weiterbildung zum Wildlife Manager ist schon zur Tradition geworden.

Vorträge
Sie suchen einen Keynote Speaker, einen Vortrag für ihre Versammlung oder wollen einen Projekttag in der Schule gestalten. Dann melden Sie sich gerne jederzeit bei uns. Wir passen das didaktische Konzept exakt an den Teilnehmerkreis an, vom Kindergarten bis hin zur internationalen Zuhörerschaft aus Politik und/oder Unternehmensführung.
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit
Jeder Euro zählt und wird garantiert in unsere gemeinnützige Arbeit investiert. Bitte wenden Sie Ihre Spende an die Gemeinnützige Gesellschaft für Wildbiologie & Nachhaltige Nutzung UG (haftungsbeschränkt), IBAN DE321 0010 123 2158 9494 35. Bis 300 € reicht dem Finanzamt der Kontoauszug als Nachweis Ihrer Spende. Bei Spenden über 300 € schreiben Sie bitte Ihre vollständige Adresse und Ihre E-Mail in den Betreff, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung zukommen lassen können.
Der IBAN-Abgleich führt aufgrund der Zeichenlänge der Firmierung bei einigen Banken zu Fehlermeldungen, die Daten sind jedoch korrekt.
… noch mehr Projekte
Projekte im Umfeld der gemeinnützigen Gesellschaft.

JAGDcast
JAGDcast ist der älteste deutschsprachige Podcast zu wildbiologischen und jagdlichen Themen. Seit 2017 veröffentlichen wir alle 14 Tage eine Episode. Moderiert wird JAGDcast von Antonia Schult & Frank Zabel. 2018 wurde JAGDcast vom DJV ausgezeichnet.
Sie finden uns auf Spotify, Apple und allen anderen Podcastportalen.

Bargfelder
Der 2024 besenderte Rothirsch liefert wertvolle Erkenntnisse über das Wanderverhalten von Rothirschen im urbanen Umfeld und die Gefahren denen die Tiere, aber auch deren Wanderkorridore ausgesetzt sind. Gemeinschaftsprojekt von LJVSH, SNSH & LFSH. Initiator: Frank Zabel

RotWild_ID
High Tech trifft auf Artenschutz. Rotwild_ID entwickelt eine KI-basierte Gesichtserkennung zur zuverlässigen Identifikation von Rothirschen, zwecks Verfeinerung von Capture-Mark-Recapture Studien und zur Berwertung des Raumnutzungsverhaltens. Projektleiter: Frank Zabel. Gefördert durch das Land Schleswig-Holstein, den LJV SH und den CIC.
Galerie des Schreckens
Galten Inzuchtdepressionen noch vor einigen Jahren als Problem einiger weniger Rotwildpopulationen, so sind sie heute aus dem gesamten Bundesgebiet bekannt. Die Missbildungen sind zweifelsohne erschreckend. Die “vorerst noch unsichtbare”, durch die genetische Verarmung induzierte reduzierte Anpassungsfähigkeit des Rotwildes ist jedoch das viel größere Problem. Dieses bedroht die Art in ihrem Fortbestand! Die genetische Verarmung des Rotwildes lösen wir langfristig nur durch eine achtsame Wiedervernetzung der Lebensräume, die auch die Verbreitung von Parasiten und Wildseuchen berücksichtigt und das Problem nachhaltig löst. Deshalb liegt hier auch ein Schwerpunkt unserer Arbeit.









